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Dialogforum – ein Rückblick

Nachbericht zur Veranstaltung am 10./11. März 2021

Auf dem zweitägigen digitalen Austauschformat Dialogforum Schultransform am 10/11. März 2021 diskutierten Anja Hagen vom BfB und Thomas Schmidt von Helliwood gemeinsam mit Teilnehmenden und SprecherInnen aus allen Bereichen der Bildungslandschaft zu den Kernpunkten der Organisations- und Unterrichtsentwicklung.

Das zentrale Element war das Thema Partizipation. Ob es um die eher strategischen Themen Visionen, Leadership und Personalentwicklung ging oder um die Gestaltung des Lehr- und Lernumfelds: Alle Teilnehmenden waren sich einig, dass ganzheitliche Transformation von Schule nur gemeinsam gehen kann.

Dialogforum Schultransform

Auf dem zweitägigen Dialogforum Schultransform diskutierten Teilnehmende und SprecherInnen aus allen Bereichen der Bildungslandschaft gemeinsam zu Kernpunkten der Organisations- und Unterrichtsentwicklung.

Was würde die Queen jetzt tun? – Sicherlich nicht eine der Fragen, die SchulleiterInnen als erstes in den Sinn kommen, wenn sie über die nächsten Schritte der Schulentwicklung nachdenken. Warum es trotzdem hilfreich sein kann, sich die Mechanismen bewusst zu machen, die rund um das gerade veröffentlichte Interview von Meghan und Harry wirken, zeigte Karin Schlüter, Gastprofessorin im Studiengang Leadership in digitaler Innovation an der UdK Berlin, auf dem Dialogforum Schultransform.

Auf der zweitägigen Veranstaltung diskutierten wir als Schultransform Projektgruppe am 10. und 11. März gemeinsam mit Teilnehmenden und SprecherInnen aus allen Bereichen der Bildungslandschaft zu Kernpunkten der Organisations- und Unterrichtsentwicklung.

In dem Impulsvortrag von Karin Schlüter wurde deutlich: eine durch Digitalisierung geprägte Welt funktioniert nicht mehr in linearen Abfolgen. In einem selbstorganisierten, netzwerkartigen System sind Ereignisse, Handlungen und ihre Wirkung immer schwerer vorhersehbar. Das heißt aber auch: Steuerung durch Einzelpersonen mithilfe hierarchischer Strukturen ist kaum noch möglich. Ein Dilemma, das viele SchulleiterInnen mit der Queen verbindet.

Ob es um die eher strategischen Themen Visionen, Leadership und Personalentwicklung ging oder um die Gestaltung des Lehr- und Lernumfelds – das Thema Partizipation war auf dem Dialogforum allgegenwärtig: Die Teilnehmer waren sich einig, dass die ganzheitliche Transformation von Schule nur gemeinsam gehen kann – auch wenn es manchmal engagierte Einzelpersonen braucht, die die Dinge ins Rollen bringen und die geeigneten Rahmenbedingungen schaffen. Ein eindrucksvolles Plädoyer dafür, auch die SchülerInnen an dem Prozess intensiver zu beteiligen, lieferten Rufus Franzen und Felix Stephanowitz vom Landesschülerausschuss Berlin.

Was nehmen wir aus den zwei Tagen mit?

  • Aus den Gesprächen nehmen wir viele relevante und motivierende Denkanstöße für eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Plattform Schultransform mit.

  • Die Gewissheit, dass es viele engagierte Menschen im Bildungsumfeld gibt, die den Wandel schon jetzt aktiv voranbringen und mit ihrer Begeisterung für das Thema in der Lage sind, andere zu motivieren, ebenfalls neue Wege zu gehen. Oder wie unser Referernt Udo Kempers es zusammenfassen würde: “Einfach mal machen!”

Wir bedanken uns noch einmal herzlich bei allen ReferentInnen für die gelungene Veranstaltung sowie bei den Teilnehmenden für die aktive Beteiligung mittels Slido.
Es stehen nun alle Panels einzeln zum Nachlesen und Nachschauen zur Verfügung.

Moderne Schule hat viele Gesichter – eine klare Vision, die gemeinsam mit der gesamten Schulfamilie entwickelt wird, schafft Transparenz, Orientierung und gibt die Richtung vor, die die Schule als Ganzes einschlagen will.

Wie das gehen kann, diskutierten auf dem Dialogforum Schultransform Prof. Birgit Eickelmann (Uni Paderborn), Björn Nölte (Schulaufsicht der Ev. Schulstiftung der EKB) und Felix Stephanowitz (LSA Berlin).

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Leadership im Zusammenhang mit Schulentwicklung bedeutet ein verändertes Rollenverständnis in der Leitungsebene, die nicht mehr alleine alle Entscheidungen trifft, sondern vielmehr die Rahmenbedingungen dafür schafft, die gesamte Schulfamilie in Schulentwicklungsprozesse einzubeziehen. 

Warum das sinnvoll ist, diskutierten auf dem Dialogforum Schultransform Prof. Karin Schlüter (UdK Berlin), Stefan Ruppaner (Direktor Alemannenschule) und Petra Ferrari (Direktorin Galileo Bildungshaus gGmbH).

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Auch Lehrkräfte sind in der Situation, sich ständig neues Wissen aneignen zu müssen. Formelle Fortbildungen durch informellen Wissensaustausch vor Ort zu ergänzen kann dabei helfen, die Kompetenzen optimal auf die Bedarfe und Zielsetzungen der jeweiligen Schule auszurichten.

Warum das sinnvoll ist, diskutierten auf dem Dialogforum Schultransform Madeleine Wolf (Vision You), Simone Fleischmann (Bayrischer Lehrerinnenverband) und Ines Bieler (Universität Halle).

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Ausstattung, das heißt nicht nur verlegtes WLAN in allen Schulen, sondern noch so viel mehr.

Warum eine klare Kommunikation und passgenaue Unterstützung sinnvoll sind, diskutierten auf dem Dialogforum Schultransform Silke Müller (Direktorin der Waldschule Hatten) und der Schulträger Udo Kempers (Schulträger Stadt Düsseldorf)

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Von der Öffnung eines geschlossenen Systems: wie außerschulische Lernräume die Kompetenzentwicklung bereichern.

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Wo sind neue Unterrichtskonzepte? Welche Fächer oder Lernfelder brauchen wir in der ganzheitlichen Schultransformation und was sind die Kernpunkte des Wandels?

Im Gespräch mit Dr. Markus Schäfer diskutieren mit Rufus Franzen vom Landesschülerausschuss, der Lehrerin Maria Kruse und Horst Sulewski aus dem Vorstand der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur.

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