Rückblick und Ergebnisse

Seit sechs Jahren begleitet Schultransform Schulen auf ihrem Weg der digitalen Transformation. Mehr als 1.200 registrierte Schulen stehen für ein wachsendes Netzwerk. Beim Dialogforum 2026 zum Thema „Schultransformation im Zeitalter der KI“ stand eine Perspektive besonders im Fokus: die der Schüler:innen. Ihre Ideen, Fragen und Erwartungen wurden zum Ausgangspunkt für den Austausch über die Schule von morgen.

Vimeo Video

Sie haben externe Inhalte in den Cookie-Einstellungen deaktiviert. Cookies anpassen

Video-Rückblick

Sehen Sie die Highlights des Dialogforums und erfahren Sie, was Schüler:innen, Teilnehmende und das Schultransform Projektteam sagen.

Am 9. Juni 2026 kamen im Spielfeld Digital Hub in Berlin Schüler:innen, Lehrkräfte, Schulleitungen, Vertreter:innen der Bildungsverwaltung, der Wissenschaft, der Politik und der Praxis zusammen. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich der Wandel von Lehren und Lernen mit KI gestaltet. Der Tag begann bewusst nicht mit einem klassischen Fachimpuls, sondern mit den Perspektiven junger Menschen.

Am Vormittag erarbeiteten Berliner Schüler:innen in einem Hackathon ihre Ideen zu den Themen Lernen, Motivation, Mitgestaltung und verantwortungsvoller Einsatz von KI. Am Nachmittag wurden ihre Impulse in Werkstätten, Gesprächen und fachlichen Einordnungen aufgegriffen. So entstand ein gemeinsamer Blick auf Lösungen für eine datengestützte Schulentwicklung und die Veränderung der Lernkultur.

Schüler:innen-Hackathon: Ideen für Lernen im KI-Zeitalter
„KI ist Zukunft. Wir sind Zukunft.“ Dieses Schüler:innen-Zitat bringt auf den Punkt, worum es geht: nicht über, sondern mit jungen Menschen zu sprechen. Die Schüler:innen setzten sich mit vier zentralen Fragen auseinander: Wie wollen sie Schule aktiv mitgestalten? Was motiviert sie zum Lernen? Welche Regeln braucht es, damit KI fair, sicher und sinnvoll eingesetzt wird? Und wie kann KI unterstützen, ohne das eigene Denken zu ersetzen?

Die Ergebnisse zeigten einen differenzierten Blick auf Künstliche Intelligenz. Die Schüler:innen sahen Chancen für Unterstützung, Motivation und individuelles Lernen. Gleichzeitig formulierten sie klare Erwartungen an Transparenz, Eigenständigkeit, Kreativität und Verantwortung. So entstanden unter anderem Ideen für digitale Lernbegleiter, Tools zur besseren Prompt-Erstellung, Konzepte für mehr Mitbestimmung, Lerntracker mit motivierenden Elementen sowie Anwendungen, die den Einsatz von KI in kreativen Arbeiten sichtbar machen.

Wie verändert KI die Schule?

Entdecken Sie in dieser Galerie mehr über die Lösungen und Prototypen, die die Schüler:innen im Rahmen des Hackathons beim Dialogforum erarbeitet haben.

Werkstätten: Impulse weiterdenken, Orientierung entwickeln
Die Impulse aus dem Hackathon flossen am Nachmittag direkt in die Werkstätten ein. Dort arbeiteten Vertreter:innen aus Schule, Bildungsverwaltung, Wissenschaft und Praxis an konkreten Zukunftsfragen. Im Fokus standen vier Themen: KI-Standards für den Schulalltag, ein digitaler Hub für Schulentwicklungsprozesse, datengestützte Schulentwicklung sowie neue Ansätze für Leistung und Prüfung im KI-Zeitalter.

Dabei wurde deutlich, wie stark KI bestehende Fragen zuspitzt. Schulen benötigen Orientierung im Umgang mit neuen Technologien, Räume für Austausch und Unterstützung, um Veränderung sichtbar und wirksam zu machen. Für Schultransform ist das ein wichtiger nächster Entwicklungsschritt: Die bewährten Handlungsfelder der Schulentwicklung in der Kultur der Digitalität bleiben zwar relevant, müssen aber mit Blick auf KI neu überdacht werden.

Ausblick: Schultransform weiterentwickeln
Zum Abschluss richtete Dr. Maximilian Müller-Härlin, Ko-Leiter des Referats Digitalkompetenzen & MINT-Bildung, Datenlabor im Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, den Blick auf die nächsten Schritte. Er betonte die Bedeutung von MINT-Bildung, Jugendbeteiligung und regionaler Rückkopplung. Veränderung müsse dort wirksam werden, wo Schule gestaltet wird: in Schulen, Kommunen und Bildungsregionen.

Das Dialogforum 2026 hat gezeigt: Nach sechs Jahren Schultransform rückt der gemeinsame Prozess noch stärker in den Mittelpunkt. Denn Schultransformation entsteht nicht durch einzelne Maßnahmen, sondern dort, wo Menschen Verantwortung teilen und gemeinsam ins Handeln kommen.

02_Quadrat.jpg

Kontakt

Sie haben Fragen zu Schultransform, zu Möglichkeiten der Schülerpartizipation oder zum Dialogforum 2026?

Nehmen Sie gerne direkt mit uns Kontakt auf!

Jetzt schreiben

Werkstätten

Erfahren Sie, welche Kernfragen diskutiert wurden und welche zentralen Ergebnisse dabei entstanden sind.