Erfahrungs und Lernräume als Hebel für Bildungsgerechtigkeit

Das Gespräch ordnet Infrastruktur und Lernraumförderung als zentralen Bestandteil zeitgemäßer Schulentwicklung ein. Katja Stamm aus dem BMBFSFJ beschreibt auf dem Deutschen Schulleitungskongress, wie Digitalisierung, offene Bildungsressourcen und neue Förderansätze dazu beitragen können, Lernen individueller zu gestalten und Bildungsgerechtigkeit zu stärken.

Im Mittelpunkt steht die Überzeugung, dass sich Lernen nicht mehr auf klassische Schulräume beschränkt. Digitale und hybride Erfahrungs und Lernräume eröffnen neue Zugänge, insbesondere für Kinder und Jugendliche, die sich von formalen Bildungsinstitutionen weniger angesprochen fühlen. Durch gezielte Förderprogramme sollen experimentelle Ansätze unterstützt und ihre Ergebnisse als offene Materialien für andere nutzbar gemacht werden.

Begeisterung für Bildung

Zukunftsfähige Bildung entsteht dort, wo Lernräume offen gedacht, geteilt und gemeinsam getragen werden.

Drei wichtigste Erkenntnisse aus dem Gespräch

Lernräume erweitern
Digitalisierung ermöglicht Lernorte jenseits fester Gebäude und schafft neue Formen des gemeinsamen Arbeitens, auch über institutionelle und räumliche Grenzen hinweg.

OER als Multiplikator
Offene Bildungsressourcen helfen, Erfahrungen aus einzelnen Projekten zu sichern und für andere zugänglich zu machen, wodurch Entwicklungsprozesse beschleunigt werden.

Chancengerechtigkeit gezielt fördern
Experimentelle Lernangebote richten sich besonders an Kinder und Jugendliche, die klassische Bildungswege weniger nutzen, und können Zugänge zu Lernen neu eröffnen.