Schulentwicklung gelingt nur mit echter Beteiligung von Schüler:innen

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie ernst es Schulen mit Partizipation tatsächlich meinen. Micha Pallesche beschreibt, dass Beteiligung von Schülerinnen und Schülern kein Zusatzprojekt ist, sondern eine Frage der grundlegenden Haltung in Schulentwicklung. Deutlich wird, dass Schule nur dann zukunftsfähig wird, wenn sie konsequent von den Lernenden mitgedacht wird.

Partizipation wird als kontinuierlicher Prozess beschrieben, der unterschiedliche Formate und echte Entscheidungsspielräume erfordert. Wenn Schülerinnen und Schüler ihre Anliegen formulieren und erleben, dass diese ernst genommen werden, verändert sich die Perspektive auf Schule grundlegend. Entscheidend ist dabei nicht das einzelne Format, sondern das dahinterliegende Verständnis von Verantwortung und Vertrauen.

Zusammen mit Schüler:innen

Schule entwickelt sich dann weiter, wenn Beteiligung als Haltung verstanden wird.

Drei wichtigste Erkenntnisse aus dem Gespräch

Partizipation braucht Konsequenz
Beteiligung gelingt nicht durch Absichtserklärungen, sondern nur dann, wenn Schulen bereit sind, Verantwortung abzugeben und Ideen tatsächlich umzusetzen.

Haltung ist entscheidend
Ob Beteiligung wirkt, hängt weniger von Strukturen als von der inneren Überzeugung ab, dass Kinder und Jugendliche ernstzunehmende Akteur:innen sind..

Schule von Lernenden aus denken
Wenn Schülerinnen und Schüler gefragt werden, was sie zum guten Lernen brauchen, rückt Schule näher an ihr eigentliches Ziel.